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MATINÉE-KONZERT AM 17.04.2011


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Handharmonikaclub
Strümpfelbach e.V.

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So spät wie noch nie im Jahr, wegen dem späten Ostertermin nämlich erst Mitte April, fand das Matinee-Konzert des HHC Strümpfelbach auch im Jahr nach dem 60-jährigen Jubiläum wie gewohnt am Palmsonntag in der Alte Kelter statt. Das Orchester unter seinem Leiter Mirko Schmid hatte wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Der Dirigent führt das Orchester sicher durchs Programm!

Das Orchester mit seiner Bläserbesetzumg eröffnete das Konzert mit den "Bildern einer Ausstellung" von Modest Mussorsky, Die einzelnen Sätze beschreiben Gemälde und Zeichnungen seines im Jahr zuvor gestorbenen Freundes Viktor Hartmann, die Mussorgski auf einer Gedächtnisausstellung gesehen hatte.
Das Werk, welches teilweise von russischer Volksmusik beeinflusst ist, wurde von Mussorsky für Klavier solo konzipiert, doch regte der Reichtum der Klangfarben des Zyklus schon früh andere Komponisten an, das Werk auch für Orchester und andere Instrumentalbesetzungen zu bearbeiten.


Immer locker bleiben gilt besonders am Schlagzeug!

Ganz im Gegensatz dazu das zweite Stück vor der Pause "Close your eyes and listen" von Astor Piazolla, ein Tango nicht zum Tanzen sondern einfach dem Titel folgend um die Augen zu schließen und zuzuhören.

Sie sorgen für unseren typischen Bigband-Sound!

Nach der Pause wurden die Zuhörer auf eine Reise in die Südstaaten mitgenommen. Bei der "New Orleans Suite" von Ralf Schwarzien ging es erst auf einem Rundgang durch das French Quarter mit seinen zahlreichen Bands, Musikkapellen und Bars bevor man sich im Grün des Garden Districts etwas erholen konnte um anschließend einen Sonnenuntergang am Mississippi zu erleben.

Festlich geschmückt erwartet die Alte Kelter ihre Gäste!

Zum Finale der Matinee gab es für die Zuhörer noch "Petite fleur", ein im Jahre 1952 von Sidney Bechet komponierter und durch die Chris Barber's Jazz Band im Jahre 1959 bekannt gewordener Jazzstandard.
Mit anhaltendem Beifall bedankte sich das Publikum zurecht dann auch für die gute Unterhaltung bei den Musikern.
Der HHC Strümpfelbach bedankt sich bei allen Gästen für ihren Besuch und den begeisterten Applaus.


Bilder einer Ausstellung

Das Werk vermittelt den Eindruck eines Rundgangs durch eine Ausstellung von Werken Hartmanns.

Am Anfang steht die „Promenade“, die zwischen den nachfolgenden Stücken leicht verändert wiederkehrt. Die Promenade stellt dar, wie man zwischen den Ausstellungsstücken umherwandert, um sie zu betrachten.

„Das alte Schloss“ mit dem Zusatz: „Vor dem ein singender Troubadour steht“. Es handelt sich um eine ruhige Romanze von wehmütigem Charakter. Die Begleitung sowie das Vorspiel und die Zwischenspiele zwischen den Strophen erinnern an das Spiel einer mittelalterlichen Drehleier mit ihrem durchklingenden Bordun-Bass.

„Tuileries“ geben das nachmittägliche Bild des berühmten Parks in Paris wieder: Tobende Kinder, die von ihren Gouvernanten eindringlich, aber vergeblich ermahnt werden. Die salbungsvollen Worte der Erzieherinnen werden von fröhlichen Einwürfen der nicht zu bändigenden Kinder unterbrochen.

„Bydlo“ ist ein schwerer polnischer Ochsenkarren. Schwerfällig und breit kommt er daher; das Stück stellt die monoton rollenden Räder und die dumpf trottenden Schritte der Zugochsen akustisch dar. Gegen Ende wird die Musik immer leiser und leiser (perdendosi): das seltsame Gefährt verliert sich in der Ferne.

„Die Hütte auf Hühnerfüßen“: Baba-Jaga ist eine Hexe der russischen Volkssage. Sie wohnt in einem dunklen Wald, wo sie ahnungslos Vorbeikommenden auflauert, sie in ihre Hütte lockt und auffrisst. Ihr Häuschen steht auf Hühnerfüßen, damit es sich mit dem Eingang den Ankommenden zuwenden kann, egal aus welcher Richtung sie kommen. Sie selbst reitet nicht etwa auf einem Besen, sondern auf einem Mörser, den sie mit dem Stößel antreibt.

„Das große Tor von Kiew“ bezieht sich auf den zeichnerischen Entwurf Hartmanns für ein Stadttor mit Glockenturm und einer kleinen Kirche im Innern. Durch ein vollgriffiges und durch Bassvorschläge "gewichtig" gestaltetes Thema beschreibt Mussorgski die majestätische Größe des Tores. Glockenartige Akkorde im Bass schaukeln sich durch Hinzutreten von sukzessive beschleunigten Mittel- und Oberstimmen zu einem reichhaltigen Geläute auf. Das Stück endet mit gewaltigen Schlussakkorden.



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Kontakt: hhc-struempfelbach@web.de